Helmut Brandt

Baritonsaxophon, Klarinette, Tenorsaxophon, Komposition und Arrangement / 1931 – 2001

Der gebürtige Berliner studierte am Scharwenka-Konservatorium in Berlin und begann seine Karriere in der Nachkriegszeit wie Tom Holm u.a. in den Clubs der US-Army . Seine ersten Aufnahmen machte er 1948, spielte wie Johannes Rediske in Der „Badewanne“ und bildet schon früh, das Baritonsaxophon als sein Hauptinstrument wählend, eigene Musikformationen. Schon in den fünfziger Jahren war er nicht nur ein vielbeachteter Baritonsaxophonist, der als deutscher Lars Gullin bezeichnet wurde, sondern machte sich auch einen Namen als excellenter Komponist und Arrangeur und gewann diverse Jazzpreise. Er spielte in den Swing/Tanzorchestern von Lubo D‘orio und Kutte Widmann, aber auch bei den German Allstars u.a. mit Albert Mangelsdorff, Hans Koller und vielen anderen Jazzberühmtheiten Deutschlands. Durch sein Eintritt 1959 in das RIAS Tanzorchesters zog sich Helmut Brandt weitgehend aus der Jazzszene zurück, spielte aber z.B. wie auch Rolf Römer in den sechziger Jahren mit der Berlin Dream Band bzw. den Berlin All Stars unter der Leitung von Oliver Nelson, Stan Kenton und Don Ellis diverse Male auf den Berliner Jazztagen.

Die Stücke der Helmut Brandt Combo, die im Rahmen von „Berlin jatzzt….“ gespielt werden wurden in den fünfziger Jahren in der Besetzung Helmut Brandt (bs), Conny Jackel (tp), Klaus Gernhuber (b), Erich Gerosch (b), Hans-Dieter Taubert (dr) und Günter Noris (p) aufgenommen.

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